Dieses Jahr fuhren wir vom 09.07. - 17.07.2010 nach Möhringen (Kreis Tuttlingen) in Baden-Württemberg. Mit super warmen Sommerwetter starteten wir am Samstagmorgen in den Süden von Deutschland.
Das Aufbauen unseres Lagers war bei den tropischen Temperaturen eine große Herausforderung, aber mit genügend Pausen und kühlen Getränken standen unsere Zelte am Nachmittag.
Gleich nach dem Abendessen ging es ab in die Donau - Wasserschlacht! Am nächsten Tag ging es gleich weiter. Wir bauten einen Staudamm direkt in der Donau bei uns am Zeltplatz. Danach schauten wir uns ein paar Kilometer weiter die Donauversickerung an. Da verschwindet die fließende Donau einfach im Erdboden und einige Kilometer weiter kommt sie wieder aus dem Boden heraus und fließt ganz normal weiter, wie als wäre nichts gewesen.
Am Montag gingen wir in das Freibad von Tuttlingen. Das war ein rießen Spaß. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht und suchten erst gegen Abend unseren Zeltplatz wieder auf.
Das Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck war sehr interessant. Dort gab es sogar ein Haus, das Rathaus, Schule und Feuerwehrhaus zugleich war. Eine alte Schiebleiter aus Holz stand in diesem Gemäuer. Das tollste an dem Ausflug ins Freilicht Museum waren die Schweine. Eine Schweinehirtin lief mit ihren 10 Schweinen und einem Helferlein durchs ganze Dorf und erzählte uns von dem Leben eines Schweinehirten von damals. Unsere letze Station war die Schlammpfütze in der sich die Schweine gewälzt haben. Auch die Vorführung des Sägewerkes und die Mühle, die das Korn zu Mehl mahlt, waren sehr interessant. Wir durften sogar das Mehl probieren. ^^
In die Schweiz nach Zürich zur Berufsfeuerwehr fuhren wir dann am Mittwoch. Dort wurden wir gegen 14:00 Uhr empfangen und bekamen einen kleinen Film zu dieser Berufsfeuerwehr gezeigt. Anschließend ging es in die große Fahrzeughalle. Die Feuerwehrfahrzeuge in Zürich sind grüngelb. Wir haben sogar zwei Alarmierungen von den Einsätzen miterlebt. Diese BF besitzt ein eigenes Feuerwehrmuseum. Die alten Gegenstände stammen aus verschiedenen Zeiten der Geschichte. Das Highlight war, dass wir die Rutschstange, mit der die Feuerwehrmänner schnell in die Fahrzeughalle gelangen, hinunter rutschen durften.
Am nächsten Tag besuchten wir den Wild- und Freizeitpark Allensbach am Bodensee. Schon am Eingang empfingen uns die Rehlein und ließen sich von uns streicheln. Die Hüpfkissen bereiteten uns besonders Freude und die Riesenrutsche war auch total super. Durch den Park führte eine Wildparkbahn. Mit ihr sind wir an den Wildschwein- und Bärengehege vorbei gekommen. Die Bären liefen am Zaun entlang und man konnte ihnen direkt in die Augen schauen. Echt klasse war die Vorführung in der Falknerei. Der Falkner zeigte uns die verschiedensten Vögel und ließ sie über unsere Köpfe fliegen. Unser mutiger Kamerad Marc durfte sogar den UHU Rudi füttern.
Den halben Freitag verbrachten wir am Rheinfall in Neuhausen in der Schweiz. Der Rheinfall ist mit einer Höhe von 23 Metern, einer Breite von 150 Metern und einer Durchflussmenge von ca. 373 Kubikmeter Wasser pro Sekunde der zweitgrößte Wasserfall in ganz Europa. Ein wirklich schönes Naturschauspiel. Den Rest des Tages ging es nochmal ins Freibad nach Tuttlingen. Das hatten wir nach diesem heißen Tag aber auch redlich verdient.
So schnell kann es gehen und eine Woche Zeltlager ist schon vorbei.
Wir bedanken uns hiermit bei allen Eltern, die sich die Mühe gemacht haben und uns etwas Leckeres für die Reise mitgegeben haben.
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